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Donnerstag, 23 November 2017, Namenstag: Adeli, Klemensa

Edewecht

 Edewecht (Deutschland) 1996 

Edewecht – die Stadt in Niedersachsen, westlich von Oldenburg, zählt 18.000 Einwohner die Entfernung von Krosno beträgt ungefähr 1.700 km.

Um 1150 wurde Dorf Edewecht erstmals urkundlich erwähnt und es ist eine der ältesten Siedlungen des Ammerlandes. 1242 wurde durch die Einwohner die Sankt-Nikolai-Kirche gebaut. Im Mittelalter war Edewecht eines der reichsten Dörfer des Ammerlandes.
Das 15. Jh. war mit verschiedenen Auseinandersetzungen und Unglück verbunden. 1450 herrschte die Pest in Edewecht. Zu dieser Zeit wurde auch erste Wassermühle im Dorf errichtet. 1457 wurde auch Windmühle gebaut. Jedoch die zweite Jahrhunderthälfte war für die Siedlung unglücklich. 1474 und 1476 fanden gefährliche Stadtbrände statt, die sich noch im Jahre 1538 und 1624 wiederholten.
Am Anfang des 18. Jhs. zählte die Gemeinde Edewecht 916 Bewohner. 1730 versuchte man zum ersten Mal Schiffe und Boote herzustellen. Nach dem Jahre 1800 erlebte dieser Industriezweig seine Blütezeit. Zahlreiche in Edewecht gebaute Schiffe waren auf den Meeren der ganzen Welt zu treffen. Diese Faktoren trugen zur raschen Entwicklung von Edewecht sowie zur Steigerung der Einwohnerzahl bei. Am Anfang des 19. Jhs. zählte Edewecht schon 2.091 Einwohner.
Von 1827 bis 1844 gab es die Blütezeit des Industriezweiges, der mit Grundgewinnung auf Torfmooren sowie mit Torfausnutzung. Außer der Schiffbauindustrie wichtige Rolle am Ende des 19. Jhs. spielten auch Wasser- und Windmühlen, Ziegelei, zwei Brauhäuser sowie zahlreiche Handwerker. Während dieser Blütezeit und der Handelsentwicklung steigerte am Anfang des 20. Jhs. die Einwohnerzahl bis 3.435.
1912 wurde die schmalspurige Eisenbahn, die mit der Torfindustrie verbunden war, durch Edewecht geführt. Leider musste ihre Verbindung mit Edewecht im Jahre 1991 geschlossen werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Jahre 1925 der Hunte-Ems-Kanal eröffnet, der den Bau von immer größeren Schiffen sowie ihren Transport an die Nordsee ermöglichte. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg zählte Edewecht 7.117 Einwohner.
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Stadt schwerer Zerstörungen. Man musste alles von Anfang an beginnen. Es gelang jedoch in ziemlich kurzer Zeit Edewecht in die hoch industrialisierte Gemeinde zu entwickelt. Heute zählt sie über 18.000 Bewohner und ist eine der reichsten Gemeinden Deutschlands. Die Unternehmen, die sich in Edewecht befinden, sind nicht nur auf dem Inlands- sondern auch auf dem Weltmarkt tätig.
Erste Partnerkontakte wurden in Hälfte der 90-er Jahre aufgebaut. Der öffentliche Vertrag über gegenseitige Zusammenarbeit mit Krosno wurde am 20. Juni 1996 in Edewecht unterzeichnet. Seit dieser Zeit wird statt erheblicher Entfernung zwischen beiden Städten die Zusammenarbeit systematisch auf zahlreichen Gebieten entwickelt.
Die Zusammenarbeit war sichtbar besonders bei dem Ausbau der Kläranlage in Krosno. Die Behörde von Edewecht brachte erhebliche Hilfe für Krosno, indem sie die technische Beratung bei dem Ausbau leistete. Die technischen Lösungen, die in der Kläranlage in Edewecht angewendet wurde, waren Vorbild für die Investition in Krosno. Dank der Hilfe der deutschen Partner gelang es auch aus der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit fast 4 Mio. PLN (ungefähr 1 Mio. Euro) für den Ausbau erlangen. Dank der Förderung der Behörde von Edewecht bekam Krosno erhebliche Mitteln für die Renovierung des Dachs von der Pfarrkirche und des Gebäudes von Kopernikus-Allgemeinbildendem Lyzeum in Krosno.
Während mehrerer Treffens zwischen den Vertretern beider Städte wurden Informationen und Erfahrungen im Bereich der Auflösung von Verwaltungsproblemen ausgetauscht. Die offizielle Delegation von Krosno beteiligte sich u.a. an der Jubiläumsfeier 850 Jahre Edewecht.
Lebhaft sind auch die Kontakte auf der Sport-Ebene. Die Tischtennisspieler und Tänzer aus Krosno nahmen an mehreren Wettbewerben in Edewecht teil.
Zur Wirtschaftsmesse in Edewecht im Jahre 1999 wurden auch mehrere Firmen aus Krosno, u.a. Nowy Styl und Glashütte Józefina vertreten.
Die Delegation von Edewecht beteiligte sich dagegen im September 2000 an der feierlichen Inbetriebnahme der Kläranlage in Krosno.
Es wurden auch Kontakte zwischen Polizei und Stadtwache beider Städte aufgebaut.
 

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