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Montag, 21 Oktober 2019, Namenstag: Jakuba, Urszuli

Sátoralújhely

Sátoralújhely (Ungarn) – 2006

Sátoralújhely ist die dritte Stadt, mit der Krosno den Partnervertrag unterzeichnete.
Es ist die Kreisstadt, zählt 18.000 Einwohner und liegt im Nordosten Ungarns, im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén am Fluss Roňava und ist um 165 km von Krosno entfernt. Die Stadt ist besonders durch die Strassen- und Bahngrenzübergang Slovenské Nové Mesto – Sátoralújhely bekannt.
An der Stelle der heutigen Stadt gab es schon seit der Zeit der Besetzung dieser Gebiete durch Ungarn bis zum Angriff der Mongolen (1240-1241) die ungarische Siedlung Sátoralja (es bedeutet „unter einem Zelt“ – von der Gestalt des nahgelegenen Hügels). Im 13. Jh. wurde die Siedlung wiederaufgebaut und zu ihrem Namen wurde „újhely“ („neue Stadt“) hingefügt.
1261 bekam die Siedlung vom König Stephan V. das Stadtrecht. Zu gleicher Zeit wurde auch die Burg errichtet. Die Stadt gewann an Bedeutung dank ihrer Lage an der Kreuzstelle der Handelswege nach Polen, Russland und Siebenbürgen und wurde zugleich zum Kulturzentrum. Seit dem 17. Jh. gehörte die Stadt zur Familie Rákoczy. Nach Sátoralújhely wurde auch die Behörde des Komitats Zemplén verlegen. Im 17. und 18. Jh. nahm die Einwohner von Sátoralújhely an den Aufständen gegen der Familie Habsburg teil. In der Hälfte des 19. Jhs. begann die rasche Industrieentwicklung. Nach der Entstehung von der Tschechoslowakei wurde die Stadt durch die Staatsgrenze, die dem Fluss Roňava entlang führte, geteilt. Das Industrieviertel mit Eisenbahnknotenpunkt befand sich auf diese Art und Weise auf der tschechoslowakischen Seite der Stadt, die Nové Mesto benannt wurde (beide Stadtteile wurde von 1938 bis 1945 wiedervereinigt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Sátoralújhely erheblich zerstört. Nach dem Krieg wurde die Stadt wiederaufgebaut. Jetzt ist sie Tourismus- und Wintersportzentrum.
Zu Sehenswürdigkeiten von Sátoralújhely gehören:
- Ferenc-Kazinczy-Museum (Ferenc Kazinczy war ungarischer Dichter und Politiker aus dem 18. Jh.)
- Barockrathaus
- jüdischer Friedhof mit dem Grabdenkmal vom Wunderrabbiner Moses Tajtelbaum

Die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Krosno und Sátoralújhely:

Mai 2003 Tage der Ungarischen Kultur in Krosno.
24. Januar 2004 Unterzeichnung der Erklärung über Zusammenarbeit zwischen Städten und Regionen durch: Bürgermeister von Sátoralújhely – Peter Szamosvolgyi und Stadtpräsident von Krosno – Piotr Przytocki.
Seit 2004 erster Festival der Grenzgebietskulturen „Karpackie Klimaty“ mit der Teilnahme der Delegation von Sátoralújhely.
4. Februar 2006 Das Internationale Konferenz „Portius Express“.
  • Unterzeichnung der Erklärung über Zusammenarbeit im Bereich der Revitalisierung von der Zemplén-Galizien-Bahnlinie.
26. August 2006 Unterzeichnung des Partnervertrags zwischen Krosno und Sátoralújhely.

 

 

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