A A A
  • Polska
  • English
Freitag, 28 April 2017, Namenstag: Ludwika, Pawła, Piotra

Berühmte Einwohner

Berühmte Einwohner

 

Paweł von Krosno (1470/74-1517)
Dichter, Humanist, geboren in Krosno, stammte aus der Patrizierfamilie Proczler, Student in der Krakauer Akademie und an der Universität in Gryfia (heute: Greiswald), von 1507 bis 1516 Lehrbeauftragte für die Klassikliteratur in der Krakauer Akademie, Lehrer für u.a. Jan Dantyszek und Jan von Wiślica, Schöpfer von lyrischen Gedichten, Epigrammen, religiösen Werken, Festreden, Übersetzer von lateinischen Schriftstellern u.a. Vergil und Ovid. Sein literarischer Ertrag umfasst zwölf Bücher, die u.a. Lukan, Plaut und Livius enthalten, sowie ungefähr 4.000 Gedichte. Heute hat er in Krosno seine Strasse. 1935 erschien das Buch von Józef Krukierek u.d.T. „Paweł von Krosno im Hintergrund seiner Epoche“.

Stanisław Oświęcim (ungefähr 1605-1657)
Adliger, Höfling vom König Władysław IV. Waza, Reiseliebhaber, Hofmarschall vom Heerführer Stanisław Koniecpolski, Schöpfer vom Tagebuch (überzeugendem Bericht über seine Zeiten).
Nach dem Tod seiner Stiefschwester Anna (1647) stiftete er bei der Franziskanerkirche die kuppelförmige Grabkapelle von der Familie Oświęcim. Beteiligter am antischwedischen Bündnis des Adels von Stefan Czarnecki in Tyszowice und Teilnehmer am Krieg gegen Schweden im Jahre 1656.

Robert Wojciech Portius (Robert Gilbert Porteous Lanxeth, starb 1661)
Bürger von Krosno, von schottischer Herkunft, seit 1632 Bevollmächtigter und Servitor von König, Stadtkommandant im Jahre 1658, Pächter des Dorfes Szczepańcowa und des Vorwerkes Suchodół. In der Mitte des 17. Jhs. war er der wichtigste Lieferer von ungarischem Wein nördlich von Karpaten. Anreger und Stifter des Umbaus von der Pfarrkirche in den Jahren 1637-1646. Seine Spuren findet man auch an vielen anderen Orten. 1658 wurde ihm den Adel verliehen. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Ignacy Łukasiewicz (1822-1882)
Pharmazeut, Gründer der polnischen Erdölindustrie, Beteiligter an den Vorbereitungen zum Aufstandausbruch in Galizien im Jahre 1846. Von 1850 bis 1852 studierte er Pharmazie an der Jagellonen-Universität in Krakau. Erfinder des Prototyps von der Petroleumlampe, Gründer der ersten Erdölgrube Polens in Bóbrka in der Nähe von Krosno (1854) und der Brennerei in Ulaszowice bei Jasło (1865). Schöpfer der Landesgenossenschaft für Schutz und Entwicklung von Erdölinustrie und –bergbau in Galizien (1880). Anreger der Entstehung der ersten Zeitschrift über Erdölindustrie in Polen u.d.T. „Górnik“. Von 1878 bis 1881 der Landessejmabgeordnete aus dem Kreis der Dorfgemeinden Krosno-Dukla-Żmigród. Stifter einer öffentlichen Schule und der Spitzenindustrieschule, der Kapelle und Kirche in Dorf Chorkówka, öffentlicher Schulen in Dörfern Bóbrka, Zręcin und Żeglce. Ehrenbürger von Krosno und Jasło. Er wurde auf dem Friedhof in Zręcin begraben. Seit 1961 begann man auf dem Gebiet der Erdölgrube in Bóbrka das Łukasiewicz-Freilichtmuseum für Erdölindustrie zu bilden. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Karol Klobassa-Zrencki (1823-1886)
Besitzer der Gebiete in Zręcin und Bóbrka sowie der Erdölgrube in Bóbrka, Student in der Technischen Hochschule in Wien und in der Landwirtschaftsakademie in Hohenheim. Stifter von Schulen in Dörfern Zręcin, Bóbrka und Skołaszyn, von Palast, Kirche und Friedhofkapelle in Dorf Zręcin, von Brücke und vielen Wegen in Krosno. Mitgründer der Gesellschaft für Erdöl (1856) und des Vorschussvereines. Ehrenbürger von Krosno. Begraben auf dem Friedhof in Zręcin. Seine Büste wird in der Kirche in Zręcin aufbewahrt.

August Lewakowski (1833-1891)
Bürgermeister von Krosno von 1887-1891, Absolvent von Jurastudium an der Universität in Lemberg, Inhaber der Rechtsanwaltskanzlei in Krosno, Kreisrichter, Mitglied des Kreisrates in Krosno. 1887 wurde er zum Staatsrat in Wien ausgewählt. Teilnehmer am Januar-Aufstand. Anreger des Baues von dem Weg zum Bahnhof in Krosno. Verbreiter des Schulwesens und der Weberindustrie. Anreger der Errichtung des Schulhandelskombinats. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Teodor Walsleben (starb 1915)
Arzt, Direktor des Öffentlichen Krankenhauses in Krosno. Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, In der russischen Gefangenschaft heilte er Kranken in Kriegsgefangenenlagern. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Dionizy Mazurkiewicz (1845-1902)
Doktor der Medizin, Stadt-, Gerichts- und Bahnarzt in Krosno, Mitglied des Stadtrates, war tätig im Vorschussverein, der Genossenschaft „Zgoda“ und der Genossenschaft für Herstellung von Messgewändern, Teilnehmer am Januar-Aufstand. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Seweryn Bieszczad (1852-1923)
Kunstmaler, Lehrling von Jan Matejko, Absolvent der Kunstschule in Krakau, Gründer des Amateurtheater, war tätig in der Kunstgenossenschaft „Sztuka“, Maler der Architektur von Krosno, Landschafts- und Porträtmaler. Seine meisten Werke werden im Vorkarpaten-Museum ausgestellt. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Jan Zygmuntowicz (1861-1945)
Handwerker, seit 1893 Inhaber der Schlosserwerkstatt in Krosno. Bekannt als Hersteller von geschmiedeten Fenster- und Türgittern, von verzierten Umzäunung und von damals modernem Netzzaun. Gründer der Ersten Landesfabrik von Bienenzüchterzubehör. Mitglied und Gründer der Genossenschaft „Zgoda“, tätig in Zünften, Preisträger bei zahlreichen Ausstellungen auf dem polnischen Boden und im Ausland.

Stanisław Bergman (1862-1930)
Kunstmaler, Lehrling von Jan Matejko, Student in der Kunstschule in Krakau von 1879 bis 1885, Schöpfer von Genrebildern, Landschafts- und Porträtmaler. Seine berühmsten Werke: „Der verlorene Sohn“ und „Stanisław Oświęcim bei der Leiche von Anna Oświęcimówna“ befinden sich im Vorkarpaten-Museum. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Andrzej Lenik (1864-1929)
Bildhauer, Absolvent der Kunstschule in Krakau, seit 1887 mit Krosno verbunden. Hier gründete er seine Bildhauerwerkstatt, wobei er sich vor allem in Herstellung von Einrichtungselementen für die Kirchen spezialisierte. Er war auch Erneuerer der Stuckatur in der Pfarrkirche, der Portius-Kapelle sowie der Stuckdekoration in der Oświęcim-Kapelle. Schöpfer des Denkmals von Tadeusz Kościuszko, das anlässlich der Jahrhundertfeier von der Kościuszko-Insurrektion in den Burgruinen in Dorf Odrzykoń angebracht wurde. Er war tätig in der Turngenossenschaft „Sokół“, Genossenschaft der Volksschulen, Genossenschaft „Zgoda“ sowie im Amateurtheater. Von 1927 bis 1928 war er Meister der Grossen Zunft.

Michał Mięsowicz (1864-1938)
Handwerker, Uhrmacher und sozialer Aktivist. Gründer der Ersten Landesturmuhrfabrik in Krosno in den Jahren 1901-1938. Preisträger von zahlreichen Gewerbeausstellungen auf dem polnischen Boden und im Ausland. 1908 in der Ausstellung in Paris gewann er die Goldmedaille für seine Turmuhr. Mitglied des Stadtrates, Assessor von 1922 bis 1925. 1927 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Meister der Grossen Zunft. Vorsitzender der Gesellenprüfungskommission und der Genossenschaft „Zgoda“. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Franciszek Pik-Mirandola (1871-1930)
Dichter, Prosaiker und Übersetzer. Absolvent der Pharmazie an der Jagellonen-Universität in Krakau, Apotheker in Krosno, Bukowsko und Stryj. Während des Studiums war er Mitglied der Staatlichen Hygieneinspektion. Mitarbeiter von sozialistischen und linksgerichteten Zeitschriften, u.a. von „Ogniwo“, „Robotnik Warszawski“ und „Prawo Ludu“. Autor von Werksammlungen: „Liber tristum“ (1898), „Lyrische Gedichte“ (1901), „Tempore belli“ (1916) und „Spuren“ (1919). Übersetzer von ungefähr 200 Bändern aus der italienischen, französischen, englischen und deutschen Literatur. Redakteur der Zeitschrift „Ekran“. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Jędrzej Krukierek (1870-1939)
Aktiv für Gesellschaft und Industrie, tätig in der Stadtverwaltung, langjähriges Mitglied des Stadtrates, Freiheitskämpfer, Politiker, Sejmabgeordneter vom BBWR-Wahlblock, aktives Mitglied der lokalen Gesellschaftsorganisationen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war er stellvertretender Bürgermeister (von 1914 bis 1915 vertrat er abwesenden Bürgermeister). Von 1926 bis 1939 Bürgermeister von Krosno. Zu seiner Zeit bekam die Stadt Wasserleitungsnetz und Flugplatz, wurde elektrifiziert, Krankenhaus wurde ausgebaut und der Stadtpark in Viertel Zawodzie eröffnet. Er starb in Krosno und wurde auf dem Friedhof in Krosno begraben.

Jan Szczepanik (1872-1926)
Erfinder und Konstrukteur, als „polnischer Albert Einstein“ bezeichnet, seine Erfindungen: Elektroskop (Fernsehen – 1897), Gerät zur mechanischen Weben von Gobelinen (1896), Farbmesser, kugelfestes Material und automatischer Regler von Schornsteinzug. Konstrukteur von Telegraf ohne Draht sowie Flugzeugen mit beweglichen Flügeln. Autor von vielen Projekten aus dem Bereich von Film, Photografie, Fernsehen und Weberei. Heute hat er seine Strasse in Krosno. Es gibt auch den Ersten Jan-Szczepanik-Obergymnasium-Schulenverband in Krosno.

Józef Jan Krukierek (1888-1950)
Absolvent des Lehrerseminars für Männer in Krosno, Legionssoldat, Lehrer, war gesellschaftlich und kulturell tätig, Gründer und Redakteur von „Głos Krośnieński“ – Organ des Legionssoldatenverbands und BBWR-Wahlblocks (es erschienen acht Zeitschriften von 1928 bis 1929). Verfasser der populärwissenschaftlichen Publikationen: „Paweł von Krosno“ (1935), „Reiseführer – Krosno und Umgebung“ (1936), Herausgeber der Ansichtskarten von Krosno. Er wurde mit goldenem Verdienstkreuz, mit Legionskreuz und mit der Unabhängigkeitsmedaille ausgezeichnet.

August Mazurkiewicz (1889-1968)
Pädagoge, kulturell tätig, Regionalist, Altertümerfreund, Student in der philosophischen Fakultät an der Jagellonen-Universität in Krakau, Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, Pädagoge im Lehrerseminar in Krosno und in der Grundschule in Krościenko Niżne von 1919 bis 1934. Bis 1952 war er Woiwodschaftskonservator der Altertümer in Rzeszów. Einer der Gründer der Genossenschaft „Freunde von Krosno“, des Astronimiekreises und des Krosno-Heimatmuseums von PTTK (Polnischer Verband für Touristik und Landeskunde). Liebhaber und Sammler von ikonographischen und historischen Materialien über Krosno.

Zdzisław Truskolaski (1899-1949)
Kunstmaler, Absolvent der Krakauer Kunstakademie, Gründer des Plastikerverbandes in Krosno, Veranstalter der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg Gemäldeausstellung in März 1945. Anreger der Gründung von der Halbmonatsschrift des Plastikerverbandes in Krosno u.d.T. „Sztuka“. Seine Gemälde befinden sich im Nationalmuseum in Krakau, Vorkarpaten-Museum in Krosno und im Heimatmuseum in Jasło.

Juliusz Ross (1920-1976)
Kunsthistoriker, wissenschaftlicher Arbeiter an der Jagellonen-Universität (1949-161) und in der Kunstakademie in Krakau (1961-1976), hervorragender Kenner, Forscher, Liebhaber, Verbreiter und Freund der Altertümer in Krosno und Umgebung. Verfasser von mehr als 60 wissenschaftlichen Untersuchungen und Artikeln über die schönen Künste und Probleme von Altertümerschutz und –konservierung. Mehrere von ihnen handeln über Kunstgeschichte von Krosno und Umgebung, wofür es im Jahre 1976 ihm der Titel „Ehrenbürger von Krosno“ verliehen wurde. Nach seinem Tod wurde er auf dem Friedhof in Krosno begraben.

Stanisław Kochanek (1905-1995)
Geboren in Jedlicze bei Krosno im Jahre 1905, besuchte Kunstschule in Krakau. Von 1929 bis 1932 studierte in der Kunstakademie in Krakau. Seine Lehrmeister waren: Xawery Dunikowski, Prof. Fryderyk Pastuch (hervorragender Zeichner und Karikaturist), Jan Wojnarski (Bildhauer) und Prof. Karol Frycz (ausgezeichneter Graphiker und Maler). Sein Berufsleben war danach sowohl mit Jedlicze als auch mit Krosno verbunden, wo er bis zu seinem Tod lebte. Seine Werke waren u.a. in Rzeszów, Krakau, Krosno und Warschau aber auch in Russland und Ungarn ausgestellt. Er war Porträtmaler, Zeichner und Bühnenbilder. Mitgründer des heutigen Vorkarpaten-Museum in Krosno. Starb im Jahre 1995 in Krosno. Heute hat er seine Strasse in Krosno.

Józef Cisowski (1907-2006)
Geboren am 5. März 1907 in Dorf Targowiska. Er lerne Schlosserei in den mit Erdölindustrie verbundenen Werken in Dörfern Męcina, Jaszczew und Potok sowie in der Berufsschule in Krosno. Studierte in der Staatlichen Industrieschule in Krakau und danach im Studium für Pädagogik in Warschau. Von 1927 bis 1981 führte er eine der modernsten Schlossereiwerkstätte in Krosno, wobei er ungefähr 70 Menschen anstellte. Während des Zweiten Weltkrieges war er ein Soldat der Landesarmee (AK). In seiner Werkstatt produzierte man geheim die Waffe und er selbst führte geheime Unterrichte für Jugendliche. Er lehrte 240 Schüler, was eine außergewöhnliche Zahl war. Mehr als 50 Jahre war er ein Zunftvorstandsmirglied. Wenn er in Ruhestand war, wurde er zum Ehrenmitglied der Zunft Verschiedener Handwerke in Krosno. Ihm wurden zahlreiche Patente auf verschiedene Erfindungen und Rationalisierungsideen erteilt. Gründer von vielen Einrichtungen, die die Handwerker ausbildeten und förderten. Er war auch Anreger und Mitgründer des Handwerkmuseum in Krosno. Er wurde mit „Säbel von Kiliński“ (mit der höchsten Auszeichnung des polnischen Handwerks) und mit zahlreichen Orden für die gesellschaftliche und berufliche Tätigkeit ausgezeichnet.
 

Multimedia

  •