Historisches Kalendarium
1282 – Erste geschichtliche Erwähnung über Krosno. In der Urkunde des Krakauer Fürsten, Leszek des Grossen, die für das Lubuskie-Bistum ausgestellt wurde, war Krosno als eines von den 34 Besitztümern des Bistums erwähnt.
ungefähr 1300 – Entstehung des ersten sakralen Bauwerks in Krosno (das gegenwärtige Presbyterium der Franziskanerkirche)
1340 – Durch die Anschließung von Rutheniens durch den König Kazimierz den Grossen wurde Krosno ein fester Bestandteil Polens.
1342 – Entstehung der Pfarrgemeinde Krosno und Baubeginn der Pfarrkirche.
Hälfte des 14. Jh. – Anlegung der Stadt nach dem deutschen Recht durch den König Kazimierz den Grossen
1365 – Einwilligung des Königs Kazimierz des Grossen für den Bau der Tuchschererwerkstatt und Tuchrahmen
1367 – Erste Erwähnung über die Errichtung der Stadtbefestigung. Im dieselben Jahr bestätigt der König Kazimierz der Grosse den Verkauf des Erbschulzenamtes in Krosno durch die bisherigen Schulzen Michał und Janusz. Es wurde durch Peszek von Tarnów gekauft.
1399 – Die Stadt bekam von dem König Władysław Jagiełło den Grundbesitz des Dorfes Szczepańcowa Wola
1403 – Fleischerinnung von Krosno bekam das Statut. Es ist eine der ältesten erhaltenen Innungsurkunden Polens
1413 – In Krosno gab es zwei Schulen.
15. Jh. – Krosno wurde zum bedeutenden Zentrum der Leinen- und Barchentproduktion. In der Krakauer Vorstadt (Krakowskie Przedmieście) entstand Heiligengeistkirche und – krankenhaus.
1460 – Errichtung der St.Adalbert-Kirche im heutigen Stadtviertel Zawodzie.
1461 – Einwilligung vom König Kazimierz Jagiellończyk für den Bau der Holzwasserleitung von der Wasserentnahme am Fluss Lubatówka. Das war eine der ersten städtischen Wasserleitungen Polens. Sie funktionierte bis zum Beginn des 19. Jh.
1473 und 1474 – Abwehr von zwei Angriffen Ungarns auf Krosno
1482 – Die starke Verminderung der Stadteinwohnerzahl durch Pest
1500 – Krosno wurde durch den gefährlichen Brand verzehrt.
16. Jh. – Es war die Blütezeit von Krosno, wodurch die Stadt sehr an Bedeutung gewann. Krosno, als eine der wenigen Städte Polens, wurde mit der doppelten Stadtmauer befestigt. Die Stadt war ein bedeutendes Handelszentrum vor allem von Tuchen und ungarischem Wein und zählte ungefähr 4.000 Einwohner.
1523 – Stadtrat kaufte für 2.400 Florin das Schulzenamt aus den Privathänden.
1530 – Entstehung der lutherischen Kirchenversammlung in Krosno
30-er Jahre des 16. Jhs. – Baubeginn der äußeren Mauerlinie im südlichen und westlichen Stadtteil
1559 – König Zygmunt August erließ für Krosno das Stapelrecht für die aus Ungarn gebrachten Waren, setzte den dritten Jahrmarkt ein und gab die Einkommen von den Tranksteuern für den Stadtmauerbau an
1614 – Herbeiführung der Jesuiten nach Krosno. Die Jesuiten errichteten in einer kurzen Zeit ein berühmtes Kollegium
1618 – Das Panorama von Krosno erschien im Werk von G.Braun und F.Hogenberg unter dem Titel „Civitates orbis terrarum“
1638 – Gefährlicher Brand in Krosno
1638-1646 – Gründlicher Umbau der Pfarrkirche von Krosno
1656 – Während seiner Rückkehr nach Polen hielt sich der König Jan Kazimierz in Krosno auf und erließ hier ein Manifest, wobei er die Bauern zum Kampf gegen die Schweden aufforderte.
1657 – Abwehr von dem Angriff der Rakoczy-Truppen auf Krosno
1661 – König Jan Kazimierz setzte zwei neue Jahrmärkte in Krosno ein
18. Jh. – Die Zeit der langsamen Verfall der Stadt. Es finden der allmähliche Abbruch der Stadtmauern und der Verfall des Handels und Handwerks statt.
1753 – Herbeiführung des Kapuzinerordens in die Stadt. Die Kapuziner errichteten auf dem Platz außer den Stadtmauern eine Kirche und ein Kloster (der Bau wurde im Jahre 1811 beendet).
1764 – König Stanisław August Poniatowski bestätigt die Vorrechte für die Stadt
1772 – Wegen der ersten Teilung Polens wurde Krosno durch die Österreicher besetzt.
1774 – Eröffnung des staatlichen Gymnasiums an der Stelle des ein Jahr vorher aufgelösten Jesuiten-Kollegiums
1846 – Während des Überfalls auf den Herrenhof von Tytus Trzecieski in Dorf Polanka in der Zeit des Bauernaufruhrs wurde Wincenty Pol geschlagen
1867 – Errichtung des Kreises Krosno. Die Fläche der Stadt wurde durch die Anschließung der Gebiete des Dorfes Guzikówka vergrößert.
1872 – Während des Stadtbrandes wurde fast ganze Einrichtung der Franziskanerkirche verloren.
1874 – Entstehung des Vorschussvereines
1884 – Eisenbahnlinie, die Zwardoń mit Husiatyn verband, wurde zu Krosno geführt.
1887 – Entstehung der Weberschule
1892 – Entstehung der Turngenossenschaft „Sokół“
1895 – Entstehung des Lehrerseminars für Männer
1898 – Entstehung der Landwirtschaftsschule in Suchodół bei Krosno
1900 – Entstehung der Realschule (heute: Kopernikus-Allgemeinbildendes Lyzeum)
1901 – Errichtung der Ersten Landesturmuhrfabrik durch Michał Mięsowicz (sie funktionierte bis 1938)
1905 – Eröffnung der Erdölraffinerie. Krosno wird zum bedeutenden Zentrum der Erdölindustrie
1914 – Eröffnung des ersten Kraftwerks
1914 – Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Während der russisch-österreichischen Auseinandersetzungen änderten sich mehrmals die Stadtbesatzer
1918 – Die Stadt erhielt die Einwilligung für den Bau der Flachsbrecherei und -spinnerei (spätere Leinenindustriewerke „Krosnolen“)
1919 – Beginn des Gasleitungsbaus
1920 – Baubeginn der Glaswerke (heute: Krośnieńskie Huty Szkła – Glashütte Krosno). Krosno wurde zum größten Glasindustriezentrum Polens
1924 – Vergrößerung der Stadtfläche um die Gebiete der Dörfer Krościenko Niżne und Białobrzegi
1928 – Baubeginn der Gummiwerke „Wudeta“
1932 – Eröffnung des Flugplatzes in Krosno
1938 – Verlegung der Fliegerschule aus Bydgoszcz (Bromberg) nach Krosno
8. September 1939 – Besetzung der Stadt durch die deutschen Truppen
11. September 1944 – Befreiung der Stadt durch die sowjetischen Truppen
1945 – Entstehung der Staatlichen Traktoren- und Landmaschinenwerke (spätere Stossdämpferfabrik „Polmo“), Entstehung der Segelflugzeugswerkstatt (später: WSK), Wiedereröffnung des Erdölgymnasiums (heute: Schulenverband für Erdöl- und Gasindustrie)
1946 – Errichtung der Sportschuhefabrik
1947 – Eröffnung der Öffentlichen Kreisbibliothek in Krosno
1949 – Eröffnung der Öffentlichen Stadtbibliothek in Krosno
1954 – Verbindung der Öffentlichen Kreisbibliothek mit der Öffentlichen Stadtbibliothek
1954 – Eröffnung des Krosno-Heimatmuseums von PTTK (Polnischer Verband für Touristik und Landeskunde) (heute: Muzeum Podkarpackie – Vorkarpaten-Museum)
1958 – Anschließung des Dorfes Suchodół
1966 – Anschließung des Dorfes Polanka
1972 – Anschließung des Dorfes Turaszówka
1975 – Umwandlung der Öffentlichen Kreis- und Stadtbibliothek in die Öffentliche Woiwodschaftsbibliothek.
30. Juni 1975 – Durch die staatliche Verwaltungsreform wurde der Kreis Krosno aufgelöst. Krosno wurde zur Hauptstadt der neu gegründeten Woiwodschaft Krosno. Errichtung des Woiwodschaftskulturhauses (aus dem bisherigen Kulturhaus „Górnik“)
1982 – Entstehung der BWA-Galerie (Büro der Kunstausstellungen)
1987 – Feierliche Eröffnung der neuen Sitz der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek
1989 – Eröffnung des Handwerkmuseums
1990 – Entstehung der Fachschule für Fremdsprachenlehrerbildung
1992 – Verlegung des Lyzeums für Bildende Künste aus Miejsce Piastowe nach Krosno
10. Juni 1997 – Besuch des Papstes Johannes Paul II. Während der Messe auf dem Flugplatz in Krosno wurde der selige Johannes von Dukla heiliggesprochen. Die St.Peter-und-St.Johannes von Dukla-Kirche wurde auch von dem Papst gesegnet
1999 – Änderung des Statuts und des öffentlichen Namens der Bibliothek in Krosno wegen der staatlichen Verwaltungsreform – Umwandlung der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek in die Öffentliche Bibliothek in Krosno.
1. Januar 1999 – Die staatliche Verwaltungsreform. Die Auflösung der Woiwodschaft Krosno. Krosno wurde eine kreisfreie Stadt. Aus den neun benachbarten Gemeinden entstand zusätzlich Kreis Krosno.
1999 – Gründung der Staatlichen Berufshochschule in Krosno
August 2000 – Entstehung der offiziellen Webseite der Stadt www.krosno.pl
September 2000 – Inbetriebnahme der modernen Kläranlage
21.-22. September 2000 – Jubiläum 100 Jahre Kopernikus-Allgemeinbildendes Lyzeum
2001 – Entstehung der Vereinigung „pulsierende Stadt Krosno“
April 2002 – Entstehung der Vereinigung „Portius“
Mai 2002 – Dritter Bergballonwettbewerb in Krosno
29. Mai 2002 – Eröffnung des renovierten westlichen Marktplatzteiles
Oktober 2002 – Jubiläumsfeier 50 Jahre Elektrischer Schulenverband in Krosno (seit 1.September 2002 – Fünftes Obergymnasium-Schulenverband)
10. November 2002 – Piotr Przytocki als der erste direkt gewählte Stadtpräsident in der Geschichte von Krosno.
2003 – nach der Landesoberschulenwertung nahm Kopernikus-Allgemeinbildendes Lyzeum den 16. Platz in Polen und den 1. Platz in der Woiwodschaft Vorkarpaten ein.
Mai 2003 – Vierter Bergballonwettbewerb, Neunte Ballonmeisterschaft Polens, Tage der Ungarischen Kultur
Mai 2003 – Beginn der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen Krosno und der Organisation der Vereinten Nationen
Juli 2003 – Jubiläum 80 Jahre Glashütte Krosno
Oktober 2003 – Eröffnung des Rundplatzes bei der Hauptpost
Oktober 2003 – Eröffnung des Hauptleseraumes und des Kunstsalons an der Stelle des Nachtklubs „Legenda“
Dezember 2003 – Eröffnung der Schau- und Sporthalle an ul. Bursaki
Januar 2004 – Gründung der Krosno-Futsal-Liga für Amateure
2005 – Entstehung des Gemeindeinformationszentrums in Krosno und die Ermöglichung des einfachen Zugangs zu Informationen über den Arbeitsmarkt für die Absolventen, Arbeitslosen und Arbeitssuchenden
Januar 2005 – Tätigkeitsaufnahme des Profitheaters „Profeteum“
Februar 2005 – Entstehung des Jugendstadtrates
April 2005 – Tod des Papstes Johannes Paul II., Stadtratssitzung, der weiße Marsch und die Trauermesse für Jugendliche
April 2005 – Errichtung des Springbrunnens auf dem Marktplatz
Mai 2005 – Sechster Bergballonwettbewerb in Krosno
14. Juli 2006 – Feierliche Eröffnung der Brücke an ul. Asnyka
28. September 2006 – Eröffnung der Anlage zur Abfallunschädlichmachung und Modernisierung der Mülldeponie
8. November 2006 – Eröffnung der renovierten Keller des Wohnhauses aus dem 16. Jh. am Marktplatz (Rynek 5). In Piwnica PodCieniami finden zahlreiche Ausstelungen, Kammerkonzerte sowie Konferenzen statt.
24. April 2007 – Jubiläum 60 Jahre Öffentliche Bibliothek in Krosno
Mai 2007 – Achter Bergballonwettbewerb in Krosno
Mai 2007 – Feierliche Eröffnung der Schwimmhalle bei dem Stadtschulenverband mit Integrationsklassen an ul. Wojska Polskiego
14. Juli 2007 – Sárospatak-Reise der Krosno-Einwohner. Ein historischer Tag für die polnisch-ungarische Freundschaft
August 2007 – Fünftes Portius-Jubiläumsfest des Ungarischen Weines und Karpackie Klimaty (Festival der Grenzgebietskulturen)
September 2007 – Eröffnung des Kaufhauses Galeria Portius und des Hotels als Beispiel für die öffentlich-private Partnerschaft
22. August 2008 – Eröffnung des Konzertsaales des Regionalen Zentrums von Grenzgebietskulturen an ul. Kolejowa
29-31. August 2008 – Karpackie Klimaty (Festival der Grenzgebietskulturen) und Portius-Fest des Ungarischen Weines
Oktober 2008 – Tanzformation „Mała Gracja“ aus Krosno nahm den ersten Platz in der Meisterschaft Polens ein
17. Oktober 2008 – Jubiläum 120 Jahre Erster Obergymnasium-Schulenverband (sog. „Szczepanik“)
7. November 2008 – Eröffnung von Skate Park an ul. Wojska Polskiego